Flurgehölze in Liechtensteins Talebene

Die ersten gestaffelten Windschutzstreifen gegen den Föhn von der Luziensteig, angepflanzt anfangs des 20. Jh.

In den Jahren 1947-1984 wurden vom Land Liech­ten­stein CHF 1‘371‘853.50 (im Jahresschnitt CHF 36‘101) für diese Windschutzpflanzungen zur Ver­fü­gung gestellt. Die damaligen Pioniere und Akteure weilen heute nicht mehr unter uns und damit droht deren Wirken auch in Vergessenheit zu geraten. Gemäss letzten öffentlich verfügbaren Daten wurden insgesamt 1‘337‘685 Nadel- und Laubbäume sowie Sträucher gesetzt. Das insgesamt 100jährige Wirken für Baum und Strauch in der liechtensteinischen Rheintalebene bildet die grösste landschaftspflegerische Leistung, die für den Natur- und Landschaftsschutz in Liechtenstein erbracht worden ist.

Es ist dies zugleich die Darstellung einer Geschichte der leidvollen Erfahrungen, die nach der Entleerung der Landschaft von Baum und Strauch gemacht wurden.

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