Natur & Landschaft

Auf dieser Seite finden Sie Beiträge, die ich im Laufe der letzten Jahre als Artikel veröffentlicht oder zu denen ich Reden gehalten habe. Dabei geht es allgemein um Natur und Landschaft sowie insbesondere auch um mein “Lieblingskind”, die Wildnis. Diese bereits existierenden Texte habe ich in letzter Zeit durch zahlreiche extra für die Website verfasste Beiträge ergänzt.
Skopelos  – eine griechische Insel für Individualisten

Sie gilt als eine der schönsten Inseln Griechenlands. Ausgedehnte Pinienwälder, Oliven- und Mandelbäume, Pflaumen, Birnen und Walnüsse, zwei Hafenorte, eine attraktive Altstadt, idyllische Badebuchten mit Sand, 370 Kirchen, Kapellen und

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Mein schockierendes Meliorationserlebnis

Ich setzte darauf meinen Zick-Zack-Weg durch die Apenninen fort und war voller Bewunderung für diese abwechslungsreiche traditionelle Kulturlandschaft. Ich sah schon einmal etwas ähnliches in der Aubrac, im Zentralmassiv in

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Das gescheiterte Projekt der Drei Schwestern Luftseilbahn

Die Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz (LGU) wurde am 8. Februar 1973 im Widerstand gegen die Grossanlagen auf der St. Galler Seite mit den Projekten Atomkraftwerk Rüthi und Raffinerie/Destillerie Sennwald gegründet.

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Sag’ mir wo die Blumen sind …

Der Kunstverein Schichtwechsel hat in Kooperation mit der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz und der Kunstschule Liechtenstein im «Landweibels-Huss» in Schaan eine Ausstellung mit acht künstlerischen Beiträgen und vielen flankierenden Veranstaltungen

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Wild-Wald: Das Wild als Sündenbock

Die Wald-Wild-Frage und damit die Reduzierung des Schalenwildes in Liechtensteins Schutzwälder ist ein Dauerbrenner. Die ökologisch tragbare Höhe, insbesondere des Rotwildbestandes, ist seit Jahrzehnten im Gespräch und Gegenstand von Begutachtungen.

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Special Charte von dem innern Theil des Reichs Fürstenthums Lichtenstein

Eine Interpretation des Landschaftswandels aufgrund der Auswertung der Special Charte von dem innern Theil des Reichs Fürstenthums Lichtenstein des Johann Lambert Kolleffel aus dem Jahr 1756. Der Ravensburger Militärkartograf Johann

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Flurgehölze in Liechtensteins Talebene

In den Jahren 1947-1984 wurden vom Land Liech­ten­stein CHF 1‘371‘853.50 (im Jahresschnitt CHF 36‘101) für diese Windschutzpflanzungen zur Ver­fü­gung gestellt. Die damaligen Pioniere und Akteure weilen heute nicht mehr unter

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Warum eine Nutzung des Garsälli?

Die Alpwirtschaft ist seit Jahrzehnten in Schieflage. Die Viehzucht setzte mehr auf Turbo als auf robuste Tiere. (…) Viele Alpen werden im Alpenbogen aufgelassen, man sucht händeringend nach Hirten und

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Mülldeponie im Schellenberger Riet

In einem Volksblatt-Interview vom 13. April 2019 («Liechtensteins Naturschutzgebiet in Not») wurde ich zu den Grundwasser- und weiteren Umweltproblemen im Ruggeller Riet befragt, ebenso ob Müll im Riet abgelagert worden

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Vernissage «Wildnispotenzial Schweiz»

«Wildnis» ist ein starkes emotionales Wort, das polarisiert. Die einen verbinden es mit Natursehnsucht, die anderen sehen es als Missachtung ihrer Lebensumstände in peripheren Räumen. Vernissagerede vom 16. April 2019

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Liechtensteins Naturschutzgebiet in Not

«Die Interessenlosigkeit der Politik für Biodiversität ist katastrophal» Im Volksblatt-Interview (Liechtensteiner Volksblatt vom 13. April 2019, S. 5) erzählt Mario F. Broggi von seinen Bemühungen um das Ruggeller Riet und

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Einige besondere Tier-Erlebnisse

Was machte dieser Mann hier abseits der Wege? Ich stellte ihm diese Frage. Er griff spontan ins Wasser und hob eine ca. 40 cm lange kräftige Bachforelle aus dem Wasser

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Eschenwelke-Jagd und kein Ende

«Man haue die Eschen aus Sicherheitsgründen um, wird uns gesagt. Wenn man dann aber schon einmal dran ist, geht es in die Vollen, alles fällt um. Derzeit sieht es in

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Herzblut für die Natur

«Zunehmend empfinde ich heute Vieles, vor allem in der Verwaltung, verbürokratisiert, blutleer. Ich spüre bei einigen heutigen Verantwortlichen das innere Feuer, ihre Empathie für die Mitwelt, nicht mehr. Alle sind

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Greifswald- ein Zentrum der internationalen Naturschutzarbeit

«Was ist das Besondere an dieser Häufung von Kompetenzen und Engagement? … Diese Greifswalder Persönlichkeiten zeichnet eine unbändige Liebe und Freude zur und für die Natur aus. Sie ist gepaart

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Europäisches Diplom für geschützte Gebiete

«Derzeit gibt es 74 Objekte auf der Diplom-Liste des Europarates. Sie reichen vom Atlantik mit den portugiesischen Selvagem-Inseln bei Madeira bis zum Vaschlowani-Nationalpark in Georgien. […] Ich führte in diesen

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Gedanken zum NEIN zum Nationalpark Locarnese

Die urbanen Kreise begrüssen Schutzgebiete und Wildnis, die Ländlichen haben ein Misstrauen, dass ihre Lebensbedingungen nicht gebührend berücksichtigt werden und sehen dabei ihre Interessen nicht ausreichend gewährleistet. Jede allfällige Einschränkung

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Fotos als «Landschaftsgedächtnis»

«In Vorarlberg werden jeden Tag ca. 4‘000 m2 zusätzlich beansprucht, der Talraum wird zur «Verbrauchslandschaft». In Liechtenstein wird jede Minute ein Quadratmeter verbraucht. […] Während im Talraum die ‘Mutter aller

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Wie viele Wald- und Alpstrassen  brauchen wir?

«Im Studium war es hingegen offensichtlich, dass die wichtigsten Prüfungsfächer der forst­akademischen Lehre auf den Waldbau, die forstliche Ertragslehre und die Forstpolitik, also auf die Produktion von Holz, ausgerichtet waren.

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Kommentar zu zwei Abstimmungen

Mein Kommentar zu zwei Volksabstimmungen am 25. November 2018: «Hornkuhinitiative» in der Schweiz und «Tour de Ski» in Liechtenstein «Persönlich halte ich die anpassenden Züchtungen und andere Manipulationen an Tieren

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Mein liechtensteinisches «Freilandlabor»

Rückblickend wünschte ich mir, dass mehr solche Dissertationen mit beruflicher Erfahrung entstehen sollten, anstelle eines langjährigen Wirkens im «Elfenbeinturm» der Universitäten. Die intensive Beschäftigung mit meinem «Freilandlabor», das weiterhin vielfältig

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Tun und Unterlassen im Alpenraum

Es braucht regionenspezifische Entwicklungsplanungen im Alpenbogen. Unser Tun in Natur und Landschaft ist dabei kritischer als bisher zu hinterfragen. Es ist zu definieren, was denn regional abgestützt die langfristigen Ziele

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Bahn-Hoch­leistungs­strecke Wien-St. Pölten: «neue Planungskultur»

«Jeder Neu- oder Ausbau von Strassen oder Bahn bedingt schwerwiegende Eingriffe und dies ist bei der Planung gebührend zu berücksichtigen. Allzulange wurde die Trassenführung alleine von der technischen Bauseite bestimmt

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Rote Listen gefährdeter Arten

«Es ist heute festzustellen, dass der Stellenwert für Naturschutzanliegen in der Alltagspolitik drastisch gesunken ist, entgegen der vermuteten Sensibilität der Bevölkerung. Wirtschaftliche Aspekte sind das bestimmende Mass. Die benötigte Vielfalt

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Das Inventar der Flachmoore der Schweiz von nationaler Bedeutung

«Am 6. Dezember 1987 geschah in der Schweiz eine politische Sensation: Die nationale Volksinitiative zum ‘Schutz der Schweizer Moore’, die so genannte ‘Rothenthurm-Initiative’, wurde vom Schweizer Stimmvolk angenommen. Anfangs der

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Von der Insel zur Fläche – und vom Biotop- zum Landschaftsinventar

«Eine der Kernaussagen der Studie war, dass sich auf 45% aller untersuchten Kilometer-Raster des Mittellandes nationale Interessensgebiete Naturschutz finden liessen und in 10% der Flächen zeichneten sich Kernräume ab. Mindestens

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Verträglichkeit von Land- und Forstwirtschaft mit dem Umweltschutz

3. Europäische Ministerkonferenz für Umweltschutz, Bern 19.-21.September 1979 mit dem Thema «Verträglichkeit der Land- und Forstwirtschaft mit dem Umweltschutz» «Hätte man diesen einfachen Thesen Nachachtung verschafft, so würde es der

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Wald und Wild – die unendliche Geschichte

Im Verlaufe der nachfolgenden Jahre und Jahrzehnte konnte ich meine ökologischen Kenntnisse über Wald und Wild vertiefen und versuchte mich von Dogmen hüben und drüben freizustrampeln. Die Urwaldforschung kam mir

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Der «Zehnte» für die Natur

Der Begriff des «Zehent», der Zehnte, bezeichnet eine etwa zehnprozentige Steuer in Form von Geld oder Naturalien an eine geistliche oder weltliche Institution und ist als solche seit dem Altertum

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Der Blaue Bericht

«Dabei sollten auch Gedanken Platz haben, dass Berge, Wald und Fliessgewässer ein prominentes Daseinsrecht in ihrer ganzen Eigenwilligkeit erhalten sollen. Wir brauchen Platz für nicht kommerzielle Überlegungen, sonst wird die

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Moore der Schweiz

“Heute freuen wir uns über das Erscheinen des vorliegenden Moorbuches. Ihr acht AutorInnen habt mit dieser neuen Moorschutzarbeit einen wertvollen «Datencheck» geschaffen. Es ist dies der bisher aufwändigste Band unter

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Die Allee – vom Menschen geformte eindrückliche Natur

Am Anfang war es ein Bild von einer Landstrasse mit Allee und ganz fern in deren Mitte eine Kirche, die sich in meinem Kopf festgesetzt hatte. Stehen Bäume ausgerichtet in

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Mäder – «meine» Umweltmustergemeinde

«45 Jahre regelmässige Kontakte zur Gemeinde Mäder, davon 25 Jahre als ihr Grünberater, das ist ein langes zeitliches Kontinuum. Über diese vielfältigen Aktivitäten soll hier berichtet werden». Die Liste der

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Höchste Zeit für Wildnisgebiete in Mitteleuropa

«Dynamische Prozesse in der Natur werden seit der Neolithischen Revolution mit dem beginnenden Ackerbau in unseren Breiten durch den Menschen unterbunden. Besonders krass ist das bei den Fließgewässern, wo eine

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Der Zwerg-Rohrkolben (Typha minima HOPPE) am Alpenrhein

Der Zwerg-Rohrkolben war früher in allen grossen Flusstälern weit verbreitet, so auch im Alpenrheinsystem. Er gilt heute europaweit als vom Aussterben bedroht. In der Schweiz sind aktuell noch vier bestätigte

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Mauern werden Menschen nicht aufhalten

Mauern werden Menschen nicht aufhalten, dafür wandernde Tiere Es ist eines der grossen Erfolge des Naturschutzes, dass nach dem Fall des «Eisernen Vorhanges» dieser Naturschatz nicht spurlos untergepflügt wurde, sondern

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Insektensterben in Liechtenstein – was tun?

«Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu eben». Dieser fälschlicherweise dem Physiker Einstein zugedachte Bienen-Satz ist deshalb in seiner Verbreitung so erfolgreich, weil er in

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Orts- und Flurnamen mit Bezug zur Natur

Orts- und Flurnamen bilden eine kulturgeschichtliche Quelle ersten Ranges. Es verlaufen zahlreiche Fäden dieser Namen in alle Richtungen, so zur Natur mit ihrer Biodiversität, ganz allgemein zur Landschaft, zur Siedlungs-

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Ist die Forstwirtschaft noch nachhaltig?

Hans Carl von Carlowitz (1645-1714), Oberberghauptmann aus Sachsen, gilt als Begründer des Prinzips der Nachhaltigkeit. Angesichts einer gegebenen Rohstoffkrise formulierte Carlowitz 1713 in seinem Werk «Sylvicultura oeconomica» erstmals, dass nur

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Der Borkenkäfer als Waldbauer

«Betroffen ist vor allem die in Monokultur gepflanzte Generation, nach dem flächigen Abholzen früherer Naturwälder. Diese Nachfolgebestände sind wenig strukturiert, darum labil, da in der Regel auf grosser Fläche gleich

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Der alte Eichenhain auf Bovel in Maienfeld

In Maienfeld, oberhalb der Weingärten, erstreckt sich von der Steigstrasse zur Festung Luziensteig beim «Heidibrunnen» bis östlich zur Försterschule und dem Restaurant Heidihof ein alter Eichenhain. Er ist ein Relikt

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Ölraffinerie und Kernkraftwerk für das Alpenrheintal

Ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt: Pläne für eine Ölraffinerie und ein Kernkraftwerk im Alpenrheintal führten hier zu einer Sensibilisierung für Umweltbelange. “Abschliessend darf festgestellt werden, dass die geplanten und

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Inselsehnsucht

Seit 44 Jahren reist eine Gruppe Naturinteressierter, vorwiegend aus dem Alpenrheintal, alljährlich und in meist ähnlicher personeller Besetzung, jeweils für zwei Wochen zur naturkundlichen Erforschung in den Süden. Die meisten

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Eschenwelke

Was sich jetzt in unserer Region abspielt, ist beispiellos. Unter dem Schlagwort der «Sicherheit» und Unfallprävention werden auf Teufel komm raus Eschen umgehauen. Mit dem Schlagwort der «Sicherheit» scheint sich

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Wie es zum Naturschutzgebiet Ruggeller Riet gekommen ist

Der 17. Oktober 1978 ist für mich eines der wichtigsten Daten in meinem «Naturschutz-Leben»; das war vor 40 Jahren. Es war dies der Erlass der Verordnung zum Schutze des «Ruggeller

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Tinos oder: Die 45. Mediterranreise

“Ich stellte meinen Kollegen für allfällige Fundnachweise der Würfelnatter, der Blindschleiche, des Teichmolches, des Laubfrosches und auch noch der Europäischen Sumpfschildkröte jeweils ein Nachtessen als Prämie in Aussicht. Leider musste

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Warum ich Forstingenieur wurde und doch kein repräsentativer bin

Ich versuche mit diesen Gedanken darzulegen, warum ich Forstingenieur wurde, dort aber wohl nie ganz im teils noch herrschenden Berufsbild angekommen bin. Mir hat der frühere Begriff des «Waldhirten» für

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Über das in der Natur Vorhandene und doch meist Übersehene

“Das, was ich Ihnen hierzu zu berichten habe, ist nichts erbaulich Schönes, weil es um das rasante Aussterben der Vielfalt geht. Die Befunde der Biodiversitätsforscher sind alarmierend, ja wohl noch

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Kommt der zweite Schweizer Nationalpark?

Während wir im Alpenbogen 13 Nationalparke zählen, blieb es in der Schweiz beim bisher einzigen Nationalpark im Engadin, der im Jahr 1914 gegründet wurde. Die schweizerische Naturschutzorganisation Pro Natura stellte

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Die Mauereidechsen von St. Mamerten

Die ersten Beobachtungen reichen ins Jahr 1988 zurück. Es war damals bei der Erstellung eines Reptilieninventars zu erfahren, dass eine Triesnerin ein Ferienhaus in der Gegend von Locarno besass und

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