Wild-Wald: Das Wild als Sündenbock

Die Wald-Wild-Frage und damit die Reduzierung des Schalenwildes in Liechtensteins Schutzwälder ist ein Dauerbrenner. Die ökologisch tragbare Höhe, insbesondere des Rotwildbestandes, ist seit Jahrzehnten im Gespräch und Gegenstand von Begutachtungen.

Die 109 Seiten der Beantwortung einer Interpellation betreffend «Lebensraum Wald» durch die Regierung des Fürstentums Liechtenstein (Interpellationsbeantwortung) sind für den Leser wegen der ständigen Wiederholungen schwer lesbar. Der Bericht kommt in einem latent anklagenden Grundtongegen das Wild daher. Man spricht auf vielen Seiten von ganzheitlicher Betrachtung der Problematik Wald-Wild, das Wort «integral» erscheint dazu unterstreichend 34-mal. Trotzdem ist dann der markante Schluss, dass möglichst viele Hirsche abgeschossen werden müssen. Das ist ja als Faktum in den letzten Jahrzehnten unbestritten.

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